Traumerlös beim Entenrennen

Bildschirmfoto 2015-09-16 um 21.01.26Mit dem Traumerlös von 14.000 Euro verkauften „Ladies Circle“ und „Round Table“ 3500 Enten und unterstützen damit drei Hilfsprojekte in Rheine.

 Die Kinder- und Jugendschutzstelle in Hörstel, in diesem Jahr zugunsten von 50 Flüchtlingswaisen, die allein nach Deutschland kamen, weil deren Eltern Opfer von Gewalt wurden. Mit der Spende sollen sie besondere psychologische Betreuung und Hilfe erfahren. Außerdem werden die Frühförderung der Caritas und das Frauenhaus zu gleichen Teilen bedacht.

Georg Friedrich Becker von der Kinderschutzstelle stellte die Situation am Mikrofon dar und ergänzte am Ende spontan und lachend: „Es macht Spaß, diesen Kindern zu helfen“. Die Freude war ihm dabei ins Gesicht geschrieben. Monika Hansen von der Frühförderung erzählte aus dem Alltag der Kinder mit Behinderung, die dank dieser Spenden einen Snoezelraum mit Wasserbett bekommen und lernen, ihren Körper in der Bewegung zu spüren.

Inzwischen ist das Entenrennen ein echtes Familien-Highlight geworden. „Jedes Jahr um halb vier ist die Tribüne fast leer, und man hat Angst, dass keiner kommt. Aber dann strömen sie und verpassen es nicht“, fasste der ehrenamtliche Moderator Sebastian Koch die kleine Zitterpartie vor Beginn des siebten Entenrennens in Worte. Sein erster Interview-Partner war der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Brauer, der die bisherige Schirmherrin vertrat. Angelika Kordfelder sei in Urlaub, sagte er auf Anfrage. Aber er ist davon überzeugt, dass die Damen und Herren von „Ladies Circle“ und „Round Table“ auch weiterhin Unterstützung in den Bürgermeisterreihen finden. Wörtlich: „Es wird immer einen Schirmherrn geben, weil diese Projekte von großer Bedeutung sind“.

Übrigens: Nur in Rheine sind die beiden Hilfsorganisationen eine gemeinsame Institution, weil den Familien durch ihr soziales Engagement keine zeitliche Trennung auferlegt werden soll. „Wir sind sozusagen Exoten“, erklärte Christian Kümpers, Präsident von „Round Table“ die Hintergründe. Er und Judith Mönnig, Präsidentin von „Ladies Circle“ erzählten begeistert von dem „wahnsinnigen Vorverkauf“, der keine Ente übrig ließ.

„So etwas gab es noch nie“, schwärmten sie von dem Engagement der Vorverkaufsstellen und in eigenen Reihen natürlich. Elisa Koch berichtete, dass eine Mitarbeiterin der Frühförderung mit einem Bauchladen voller Enten über den Flohmarkt gezogen sei und Enten verkauft habe. Ein Renner unter ihnen seien die „Wies’n-Exemplare“ gewesen, im Dirndl und mit Seppelhut.

Premiere: Alle 3500 Enten starteten pünktlich auf Zero. Unzählige Augen von Eltern und Kindern verfolgten das Rennen. „Die sollten da mal Hindernisse einbauen, sonst ist das ja viel zu schnell vorbei“, beklagte ein Vater das kurze Vergnügen. Echte Enten schwammen den quietschgelben zwar in die Flügel, aber die Nummer 2574 kämpfte sich verbissen durch und war als Erste im Ziel, gefolgt von der 1338. Leider waren die Sieger nicht präsent – wie jedes Jahr. Man wartet auf den Freudenschrei, aber er kommt nicht.

Quelle: mv-online.de

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Mit 13,4 kmh ins Ziel

IMG_2828Insgesamt 42,2km legten unsere 4 Running Tablets in 3,15 Stunden zurück. Sascha Mönnig, Christian Wesendahl, Marco Weitemeier und Frank Kreimer liefen am 06.09.2015 in Münster  beim Staffelmarathon als 35. Team von insgesamt 1400 Mannschaften ins Ziel. Eine reife Leistung!!! – die natürlich noch gesteigert werden kann. Unsere Laufexperten peilen laut Aussage Ihres Sprechers Sascha Mönnig für das nächste Jahr die 2,59 Stunden an.